Lieferantenauswahl
Vor der ersten Bestellung stehen Betriebsbesuch, Zertifikatsprüfung und Musterfreigabe. Wir listen keinen Ursprung, den wir nicht gesehen haben.
Zwischen Ernte und Anlieferung liegen bei Seefracht bis zu vier Wochen. Was in dieser Zeit passiert, entscheidet über Ihre Ware — deshalb ist jeder Schritt festgelegt, gemessen und nachlesbar.
Der Ablauf
Vor der ersten Bestellung stehen Betriebsbesuch, Zertifikatsprüfung und Musterfreigabe. Wir listen keinen Ursprung, den wir nicht gesehen haben.
Sorte, Kaliber, Reifegrad, Brix, Verpackung, Etikettierung: alles wird schriftlich festgehalten, bevor die Ware gepackt wird.
Stichprobe am Packhaus, Fotoprotokoll, Kontrolle des Containerzustands und des Temperatur-Setpoints vor dem Verschließen.
Reefer-Container mit Datenlogger, kontrollierter Atmosphäre wo sinnvoll — oder Luftfracht, wenn die Sorte keine 26 Tage See verträgt.
Sicht- und Schnittprüfung, Kerntemperatur, Auswertung des Loggers, Abgleich mit der Spezifikation. Erst danach erfolgt die Freigabe.
Temperaturgeführte Zustellung mit Lieferschein, Chargennummer, Ursprungsnachweis und — auf Wunsch — dem vollständigen Temperaturverlauf.
Worauf Sie sich verlassen
Wir arbeiten ausschließlich mit Erzeugern und Verarbeitern, die nach anerkannten Standards zertifiziert sind. Zertifikate werden vor jeder Saison neu angefordert und auf Gültigkeit geprüft.
Für jede Partie liegt der Temperaturverlauf vor — vom Setpoint bei Verladung über die Seereise bis zur Übergabe. Abweichungen melden wir, bevor Sie danach fragen.
Chargennummer, Ursprungsbetrieb, Erntewoche, Container und Transportweg sind zu jeder Lieferung hinterlegt und innerhalb eines Werktages abrufbar.
Die jeweils gültigen Zertifikate unserer Lieferanten stellen wir Ihnen auf Anfrage zur Verfügung.
Logistik
Volumenware läuft über den Seeweg: 18 bis 30 Tage im Reefer, je nach Ursprung und Fahrplan. Empfindliche Sorten und kurze Saisonfenster fliegen — dann liegt die Ware zwei bis drei Tage nach der Ernte in Hamburg.
Gelagert wird nach Warengruppe getrennt: Frischware temperiert je nach Sorte zwischen 5 und 13 °C, aseptische Pulpen und Säfte bei Umgebungstemperatur, Tiefkühlware durchgängig bei −18 °C oder kälter.
Häufige Fragen
Bei Frischware arbeiten wir in der Regel ab einer Palette, bei Pulpen und Säften ab einem Fass, bei Tiefkühlware ab einer Palettenlage. Für Mischpaletten und Erstbestellungen finden wir eine Lösung — sprechen Sie uns an.
Ja. Bei Pulpen, Säften und Tiefkühlware versenden wir Muster mit Spezifikationsblatt zur Freigabe. Bei Frischware zeigen wir Fotos der konkreten Partie und laden Sie zur Besichtigung nach Hamburg ein.
Ein verbindliches Angebot erhalten Sie innerhalb eines Werktages. Ist die Ware in Hamburg verfügbar, liefern wir kurzfristig. Bei Direktimport ab Ursprung rechnen Sie je nach Herkunft mit zwei bis fünf Wochen per See oder wenigen Tagen per Luft.
Ja. Wir beliefern Kunden im gesamten EU-Binnenmarkt und wickeln auch Exporte in Drittländer ab, einschließlich der erforderlichen Papiere.
Für einen Teil des Sortiments ja — abhängig von Sorte und Saison. Die Zertifizierung nach EG-Öko-Verordnung weisen wir für jede Charge gesondert nach.
Melden Sie die Abweichung mit Fotos innerhalb von 24 Stunden nach Anlieferung. Wir prüfen anhand von Charge, Temperaturprotokoll und Eingangsbefund und regeln die Reklamation ohne langes Verfahren.
Noch eine Frage offen?
Spezifikationen, Zertifikate, Temperaturprotokolle: Sagen Sie uns, was Ihre Qualitätssicherung braucht — Sie bekommen es.